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LRS

Von einer Legasthenie spricht man, wenn sich bei Kindern beim Erlernen des Schreibens und Lesens Probleme ergeben, welche durch differente Sinneswahrnehmungen hervorgerufen werden. Daraus folgt eine zeitweise Unaufmerksamkeit beim Schreiben, Lesen die wiederum zu Wahrnehmungsfehlern führt.

Man kann eine Legasthenie mit spezieller Förderung sehr gut überwinden, tatsächlich bleibt sie aber ein Leben lang bestehen. Da Legastheniker nicht immer nur auf Menschen treffen, von denen sie verstanden werden, müssen sie lernen, viel Toleranz gegenüber ihrer Umwelt aufzubringen und sehr oft Unwissenden ihr manchmal ungerechtes Verhalten verzeihen. Es ist für jeden Betroffenen von großer Bedeutung und Hilfe, wenn man ihm seine Stärken, seine besonderen Begabungen vor Augen führt und ihn auch für geringe Fortschritte lobt. Wichtig ist es auch, ihm genügend Zeit für seine Tätigkeiten im Symbolbereich, also im Zusammenhang mit dem Schreiben, Lesen und Rechnen zu geben.Nicht nur das rechtzeitige Erkennen der Legasthenie und die individuelle Förderung sind Voraussetzungen für den angestrebten Erfolg, sondern von größter Wichtigkeit ist es, dass das legasthene Kind in seiner Umgebung auf weitreichendes Interesse, Einfühlungsvermögen und Verständnis für seine Problematik trifft.